Happy Birthday, Afrika! (Folge 833) | Elefant, Tiger & Co. | MDR

Happy Birthday, Afrika! (Folge 833) | Elefant, Tiger & Co. | MDR


Die Sendung wird live untertitelt.
Wir arbeiten mit Spracherkennung. Heute: Eine Taufe unter Adeligen. Und ein Treffen unter Nachbarn. Die Afrika-Savanne im Leipziger Zoo
ist 5 Fußball-Felder groß. Imposant, obwohl die Anlage
jetzt schon 15 Jahre steht. 2,004 wurde sie eingeweiht. Damals ein Meilenstein. Heute
ist alles schon Routine. So. *Pfeifen* Aussperren. Marco Mehner ist dran. Sind sie doch
ein bisschen flotter unterwegs. Von Anfang an ist er hier dabei. Ja im Prinzip seit 15 Jahren. Und es läuft rund. Die Arten, die jetzt da sind,
die funktionieren gut miteinander. Also die Vorteile
überwiegen die Nachteile bei Weitem. Die Zusammen-Haltung,
also die Gemeinschafts-Haltung. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10. Die letzte
ist die hochtragende Stute. Man sieht schön,
was die für einen Bauch dran hat. Das ist die Leila. Bei der rechnen wir jeden Tag damit,
dass die fohlt. Immer noch was Besonderes:
Viele Tiere leben hier zusammen. So, jetzt kommen
als nächstes die Säbel-Antilopen. Die musst du immer betteln. Da haben wir den alten Bock. Der wurde abgegeben
nach Südfrankreich, weil der quasi, wie soll ich das sagen,
überrepräsentiert war. Waren 2 Töchter erwachsen geworden
von ihm hier in der Gruppe. Wir müssen mal
ein kleines Stück zurück gehen.
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Also wurde ein Bocktausch notwendig. Der neue Bock ist jetzt da und hat sich auch in die Gruppe
schön integriert. Da haben wir 7 erwachsene Mädchen, die alle
ein Kind kriegen könnten von ihm. Dann,
wenn es so mal in die Gänge kommt. Der ist ja nun erst
seit 3 Wochen in der Herde. Aber dann wäre das ne schöne Herde. Das ist Camilla
und das letzte ist der Bock. Der ist noch
ein bisschen jugendlich. Jetzt als nächstes: die Langhälse. So, ihr kleinen Süßen.
Es geht los. Komm, Gusti.
Los! Über die letzten Jahre
hat sich hier alles eingespielt. Wie ein altes Uhrwerk.
Immer die gleichen Abläufe. Das gibt Sicherheit für die Tiere. So der alte Zausel,
den müssen wir extra holen. Nur der, Max, der kann nicht mehr so,
wie er mal konnte! Nasenbär-Mann Hugo. Der weiß noch nichts
von seinem Glück. Der soll heute
seine Nachbarn kennenlernen. So der Plan
von Janet Pambor und Lisa Weseloh. Bislang durfte er
nur alleine auf die Anlage. Und heute ist halt Schritt 2,
da lassen wir die Mähnenwölfe raus. Die kommen ja nicht ran an ihn. Aber dass er weiß: Wenn ich hier rausgehe,
dann bin ich nicht alleine, sondern es gibt noch mehr. Dass er halt sich langsam
an die Nachbarn gewöhnt. Das glaube ich, Nachbar ist,
glaube ich, das richtige Stichwort. Und das werden wir halt probieren. Ja. Über diese Brücke soll er laufen,
während die Nachbarn unten zuschauen. Madame ist schon geflohen. Monsieur, oh ganz voller Streu. Guten Morgen!
Ja, dann nicht. So, raus sind sie schon mal. Warum ist einer von euch so sauber und der andere
sieht so verwuschelt aus? Mäuschen!
Mäuschen? Weil die Mähnenwölfe
noch geschlafen haben. Früh ohne Kaffee
die Nachbarn treffen? Gehst du mit raus?
Wie ist es? Ja, nein, vielleicht? Eher vielleicht. Guten Morgen Frau Meisner,
würden Sie mir den Schieber öffnen? Fliegst du?
Eilst du? Ja danke, super.
Bis gleich! Die Kollegin lässt jetzt Hugo dazu. Das erste Treffen mit denen. Aber können die hier
ihm nicht gefährlich werden? Tatsächlich würden die
aus so einen Nasenbären gar nicht essen wollen,
weil der schmeckt nicht so gut. Das sind Allesfresser,
und die sind nicht so lecker. Trotzdem besteht die Gefahr,
dass sie sie bejagen. Nicht zum Essen, sondern weil es
auch ein Eindringling ist. Ein Eindringling hat nichts
zu suchen in ihrem Bereich. Also kann das sein,
dass sie ihn bejagen. Das Gute ist:
Ein Mähnenwolf kann nicht klettern. Und der Nasenbär soll ja hier oben
auf der Leiter sein. Also hoffen wir,
dass es auch gut gehen kann. Genau, also in der Theorie. Guten Morgen, Hugi. Oh es geht schon los. Na, merkt er was? Die Kaiser-Schnurrbart-Tamarine,
kleine Krallenaffen aus Südamerika. Dann gucken wir, was die machen. *pfeift* Hallo ihr Mäuse! Phillipp Hünemeyer. Wo seid ihr denn alle?
Ah, hier! Da sind die Babys mit dabei. Wir haben bei unseren
Kaiser-Schnurrtbart-Tamarinen wieder mal Nachwuchs. Also das geht bei denen jetzt
wie das Brezelbacken. Alle halbe Jahre
kriegen wir hier Babys, was uns natürlich sehr freut. Ja und die beiden
haben noch keine Namen. Das wollen wir heute ändern. Und wir haben uns da
schon ein bisschen was überlegt. Wir verfolgen ein kleines Konzept. Dadurch, dass wir
Kaiser-Schnurrbart-Tamarine haben, kriegen die bei uns
immer königliche Namen. Leipziger Tradition seit 2 Jahren. Der Nachwuchs wird nur
nach gekrönten Häuptern benannt. Die heißen Kaiser
Franz und Wilhelm II., eine Anspielung
auf diesen Kaiser-Schnurrbart. Dann danach haben wir
Nikolaus bekommen, Zar Nikolaus. Und die Sissi. Weil wir brauchten zum Kaiser Franz
noch einen Gegenpart. Jetzt die 2 neuesten,
die bekommen heute ihre Namen. Genau. Aber das ist noch ein Geheimnis.
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Bevor Phillipp das Geheimnis lüftet, wird erst einmal das Festbankett
für die royale Taufe vorbereitet. Da wir jetzt jede Menge
kleine Äffchen hier haben, die alle sehr hungrig
und gierig aufs Futter sind.
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Daher haben wir viele Futterstellen, damit jeder die Möglichkeit hat,
auch was abzubekommen. Hier bei
dem Kaiser-Schnurrbart-Tamarinen sind es jetzt 9 Tiere. So, gut. Die Tafel ist bereitet. Es kann losgehen. Und raus mit euch!
Na fein! 1, 2, 3 …
6, 7 … Doch dann vergisst
doch eine prompt ihr Kind. Hol mal dein Baby! Oh, hat die dich einfach
da alleine gelassen? Sowas! Ah,
die Mama kommt doch noch mal wieder? Max, der alte Giraffen-Bulle
ist ein bisschen behäbig geworden. So Dicker, komm! Komm du alter Zausel. Hier.
Komm, Schmackofatz. Komm Max. Er lebt schon seit 15 Jahren
hier auf der Afrika-Savanne. Der ist ja der Älteste,
den wir hier haben. Der wird dieses Jahr 24. Der hat schon eine Art Superlative. Der ist der zweit-älteste
Giraffen- Bulle in Europa. Daran merkt man,
dass er nicht mehr der Jüngste ist. Und der wurde auch noch oben
in dem alten Giraffenhaus geboren. Und der ist auf jeden Fall
der erfolgreichste Zuchtbulle, den wir hier bisher hatten. Hier sind ja nun 20 Kälber geboren.
Das war ja alles er. So Dicker, dann komm! Mit 24
geht das alles nicht mehr so schnell. Marco lockt mit Knäckebrot
für den alten Knacker. So, Dicker. Wenn du dich jetzt beeilst,
kriegst du da vorne noch was ab. Beeilen ist bei ihm
nicht mehr ganz so. Also rennen tut der nicht mehr. Die Zeiten sind vorbei. Also ich habe
schon lange nicht mehr gesehen. Marco hat trotzdem Geduld mit ihm. Ja, weil er ja nun doch so leichte
gesundheitliche Probleme kriegt. Eben altersbedingt,
so läuft nun so langsam. Ja, Gelenk-Abnutzungs-Erscheinungen
werden das sein. Ich bin kein Tierarzt,
aber was man da so sagen kann. Man kann dem schon mal
ein bisschen unterstützen. Wir müssen jetzt zumachen. Sonst kehrt der um
und kommt hier rein, das geht nicht. Max, du musst jetzt mal los. Max ist eine Bekanntheit im Zoo. So eine Art Maskottchen von Afrika. Er muss repräsentieren. Jens Schirmer. Ah jetzt sieht man
schön die Giraffen. Ist der Bereichsleiter hier. Der hat auch Einiges erlebt
in 15 Jahren Afrika. Von der Afrika-Savanne
nur 200 m Luftlinie rüber, da liegt das Gondwana-Land. Und hier,
das kennen alle Gartenbesitzer, macht die Trockenheit
der letzten Wochen viel Arbeit. Christian Ludwig
kommt kaum hinterher. Wir wässern täglich. Also wir können nicht jeden Tag
alles wässern, das geht nicht. Wir haben aber ein paar Punkte, die sollten wir schon
im 2-Tages-Rhythmus besuchen. Weil gerade Töpfe, Schalen,
die auf den Dorfplätzen stehen, die stehen fast ganztägig
in der Sonne. Die brauchen fast jeden Tag Wasser. Guckuck. Das Komische: Hier beim Faultier
ist man nicht so erfreut, wenn Christian
mit dem Schlauch kommt. Die verziehen sich dann. Also Elfriede geht immer. Sid ist nicht ganz so begeistert,
wenn jemand wässert. Vielleicht hat er
schlechte Erfahrungen gemacht oder eine Abneigung gegen Wasser. Er möchte halt nicht nass werden. Ja, der Sid ist sofort abgehauen. Und Elfriede hat sich
in die Kiste verkrochen. Wasserscheue Gesellen. Hier: Hugo trifft Mähnenwolf. Festus hat ihn gesehen. Gesehen ja,
aber er lässt Hugo einfach laufen. Festus hat ihn gesehen.
Santa hat ihn noch nicht bemerkt. Leider
hat die sich wieder verkrümelt. Moin Hugi!
Hi! Die Krähen
haben ihn auch schon gesehen. Hoffentlich
lassen sie ihn in Ruhe. Doch dann … Oh!
Das ist sie! Aber sie hat
den spannenden Moment verpasst. Aber sie guckt schon komisch. Sie sagt: Irgendwas ist anders.
Warum gucken die so? Die Wölfe bleiben erstaunlich ruhig
und der Bär merkt gar nichts. Sie hat bemerkt, dass da was ist.
Aber vielleicht ein bisschen spät. Das war es. Hugo hat die Mähnenwölfe
nicht mal bemerkt. Toll. In meiner Wunschvorstellung
wäre es so gewesen, dass einer von den Mähnenwölfen, zumindest so im Sichtfeld
von Nasenbären gewesen wäre. Dass er wenigstens
mal drüber nachdenkt, ob heute irgendwas anders ist. Verpasst.
Ja, das wäre schon toll. Aber wir können gucken,
ob er nochmal rüber kommt. Er hat jetzt die Möglichkeit,
zu pendeln. Sieht erstmal nicht danach aus.
Und jetzt? Einen spontanen Plan B entwickeln. Wir könnten auch die … Wenn ihr die morgen raus lasst,
auch den Pekaris mal aufziehen. Vorgehege wegnehmen
und nur Pekari in Stall in Laufgang. Dass die schon mal
hier vorne schnarchen, dass die anfangen,
sich wieder zu sehen. Vergesst die Mähnenwölfe. Hugo soll jetzt
die Pekaris kennenlernen. Wir haben nur eine Möglichkeit.
Das ist hier unten am Gitter. Dass dann da die Pekaris sind. Dass er die Möglichkeit hat,
die schon mal anzugucken. Dann ist das Schritt 3,
den wir jetzt spontan vollführen. Eigentlich nur,
weil so wenig passiert. Eigentlich nur,
weil es gerade passt. Und weil jetzt
auf die Idee gekommen sind. Ja, das stimmt. Und wer muss
unter dem Ideenreichtum leiden? Der Hugo. Die Mama hat festgestellt:
Da fehlt doch was. Hast du bemerkt,
dass du was vergessen hast? Komm, hol mal dein Baby.
Na fein. Und jetzt raus, los.
Sehr schön. Phillipp ist zufrieden.
Mama und Kind wieder vereint. Dann kann jetzt gleich
die royale Taufzeremonie losgehen. Alles mumpelt,
das ist schon mal gut. Namen von Adeligen:
Wie kommt man denn auf sowas? Wir fanden das einfach witzig. Wenn die Affen
Kaiserschnurrbart-Tamarine heißen, diese kaiserlichen Namen zu nennen. Die haben ihren Namen
wegen Kaiser Wilhelm bekommen. Die wurden 1907 entdeckt. Das war die Zeit
des deutschen Kaisers. Weil der diesen
hochgezwirbelten Bart hatte, haben Biologen,
die diese Tiere mitgebracht haben, den Bart auch nach oben gezwirbelt. Das waren tote Tiere damals. Anfangs
war das nur als Scherz gemeint. mit diesen
Kaiserschnurrbart-Tamarinen. Aber der Name hat sich
irgendwie durchgesetzt. Und wurde bis heute auch behalten. Davon haben wir uns
inspirieren lassen. Und jetzt,
Ladies and Gentlemen: Die Verkündung der Namen
der neuen blaublütigen Affen. Da haben wir uns
viele Gedanken gemacht. Lange Zeit konnten wir
die neuen Jungtiere nicht benennen, weil wir die Geschlechter
noch nicht wussten. Die werden die ersten Wochen
fast ausschließlich von den Alttieren herumgetragen. Wenn die so auf dem Rücken hängen,
sieht man die Geschlechter nicht. Jetzt wissen wir das Geschlecht. Wir sind zu 98% sicher. Es sind diesmal wieder
ein Junge und ein Mädchen. Also brauchten wir
entsprechende Namen. Er macht es wirklich spannend. Ein Name stand für mich
schon im Vorfeld fest. Wenn ein Junge dabei ist, wollte ich gerne
einen Napoleon haben. Wir haben jetzt Napoleon,
aber nur Napoleon. Also nicht Bonaparte dazu. So sei es. Fortan sollst du kleiner Affe
auf den Namen Napoleon hören. Und das andere Jungtier? Da das zweite ein Mädchen ist, haben wir uns für Mary entschieden,
wie Queen Mary. Fortan heißet Ihr:
Napoleon und Queen Mary. Zurück auf der Afrikasavanne. Fast von Anfang an
ist er hier der Chef Jens Hirmer. Eine lange, tolle Zeit,
die er hier verbracht hat. Ich bin jetzt im 14. Jahr hier. Die Anlage
war gerade frisch eröffnet, da hab ich hier angefangen
als Tierpfleger. Bin dann relativ schnell
Bereichsleiter “Afrika” geworden. Und mache jetzt 12 Jahre
den Bereichsleiter. Das ist schon
ein großes Stück von mir. Wie es hier gewachsen
und entstanden ist. Ich bin sehr stolz drauf
und hoffe, wir können das noch
ein paar Jahre so halten. Viele tolle Geschichten
hat er hier erlebt. Besonders mit den Giraffen. Einer der schönsten Momente
für mich war die Giraffengeburt
genau zu meinem Geburtstags. Das war damals
sehr schön für mich. Es war am 16. Juni 2006, da erblickte ein kleiner Langhals
das Licht der Welt. Seine Kollegen
ließen es sich nicht nehmen, die kleine nach Jens zu benennen. Die heißt Irma.
Irma? Irma, ja.
Nicht Hirma. Wir haben einen Kollegen,
der heißt Jens Hirma. Da ist es Irma. Aber da es nun ein Weibchen ist,
ist ja mit Jens und mit dem 2. Vornamen
nicht so viel zu machen. Da haben wir vom Hirma
das H weggelassen. Und da ist es Irma. Und es folgten
viele weitere Geburten. Über 20 Tiere wurden hier geboren
im Laufe der Jahre. Das sind so Momente,
das wird man nie vergessen. Das war herrlich.
Das waren schöne Sachen. Manche sagen sogar: Die Afrikasavanne
ist der schönste Ort in Leipzig. Jens würde da bestimmt zustimmen. Guck dir das an,
geballtes Afrika. Das sind die Bilder,
die ich mag. Dort liegt die Gruppe
der Moorantilopen, hier unten die Silberantilopen, Zebras,
eine Giraffe steht dazwischen. Da drüben ist ein Kronenkranich.
Das ist genial. Einer muss Jens
aber noch gratulieren. Hier soll Hugo
auf die Pekaris treffen. Die Begegnung
ist die prekärste. Wir kommen nicht auf die Anlage, wenn die Pekaris zusammen
mit dem Nasenbären draußen sein werden,
weil Pekaris sind nicht ohne. Das sind die Tiere, mit denen wir die Anlage
nicht gemeinsam betreten. Das muss klappen. Da höre ich einen Schieber. Ich weiß nicht. Die Pekaris sind sehr feinfühlig,
wenn irgendwas schief läuft. Also wenn irgendwas anders ist,
als sonst. Hier am Gitter
sollen die Schweine den Hugo treffen. Und was macht der? Das nennt man wohl
trollige 5 Minuten. Auch er hat gehört,
dass was anders ist. Aber nicht richtig was. Hugo,
das ist nicht dein Ernst jetzt. So jetzt gucken wir mal,
ob die Mähnenwölfe ihn bemerken, weil Hugo anscheinend jetzt geht. Das ist doch typisch Tiere. Santa!
Guck mal, hier ist was. Kannst du mal aufstehen? Dieses Schlüssel-Klappern
ist völlig doof. Aber jedes Tierpfleger-Tier
reagiert auf Schlüssel-Klappern. Jedes Tierpflegertier, außer Hugo. Oh, das ist nicht wahr.
Hugo. Manchmal liebe ich meine Tiere.
Tschüss. Hugo geht ja wirklich. So soll es nicht laufen. Jetzt nehmen wir ein 2. Tier dazu. Also die Pekaris,
um mal zu gucken, ob was passiert
und bevor sie da sind, gehen sie und dann geht Hugo
und Santa bleibt liegen. Das ist nicht wahr.
Hugo, guten Tag. Kommst du bitte wieder? Santa,
kannst du dich mal zeigen? Nein?
Ich werde verrückt. Tja, dieses Nachbarschaftstreffen
war wohl nicht so erfolgreich. Auf der Savanne ist Giraffe Max
das älteste männliche Tier, aber auch das älteste weibliche Tier
lebt hier schon seit 15 Jahren. Dann gucken wir mal schnell hier.
Na ihr? Ist gut. Es ist ein Zebra,
soviel kann man schon mal verraten. Wo ist sie hin?
Hey, ist gut. Das wäre z.B.
vor Jahren nicht möglich gewesen. Hier ist sie, die Dolly. Das ist die Gute.
Das ist eine Grand Lady. Die ist von der Staußen-Wiese
hierher gerückt. Seitdem gehört sie hier dazu. Ist eine der ältesten Damen hier.
Rutsch nicht aus. 23 Jahre ist Dolly schon alt. Wir hatten noch die Peggy. Die ist leider
von Jahren verstorben. War ihre Mutter war.
Die auch über 20 geworden ist. Aber das ist schon ein hohes Alter. Erstaunlich bei ihr, dass sie immer noch
ein Fohlen bringt. Und erstaunlich, das Jens so entspannt
bei den Zebras stehen kann. So ist es. Wäre vor 15 Jahren
nicht möglich gewesen. Hier in Afrika
hat sich alles eingespielt. Viel Spaß noch, Mädels. Auf die nächsten 15 Jahre. Eine tolle Überraschung
für Timo Gessner: Ein kleiner Tapir ist geboren.
In der Nacht. Gestern haben wir Leila ab 17 Uhr
in den Stall gelassen. Da war zu spüren,
dass sie unruhiger war. Da habe ich am Tag schon gesehen,
bei der Euterkontrolle, dass da ein paar Tropfen
vom Sekret rauskamen. Ich nehme mal die Kamera mit
und schaue mal in den Stall. Das Spannende ist: Wann trinkt es?
Trinkt es überhaupt? Klappt alles gut? Jetzt Weltpremiere:
Die ersten Bilder vom kleinen Tapir. Wie es dem kleinen geht,
sehen Sie nächste Woche. Außerdem: Auch große Elefantenbullen
brauchen manchmal Zuspruch. Voi Nam hat scheinbar
“Schwellenangst”. Bis dann, liebe Zooschauer. Copyright MDR 2019

Randy Schultz

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5 thoughts on “Happy Birthday, Afrika! (Folge 833) | Elefant, Tiger & Co. | MDR

  1. FXP1688 says:

    Seriously? 144p?

  2. Sören Müller says:

    Einfach cool

  3. KleinTina Gnadenlos says:

    Wie kann das den sein, dass es überall zu trocken ist und in Kassel regnet es schon wieder seit Tagen in eins durch? Gebt mal was von der Sonne ab

  4. Rasul Rakhmatulin says:

    А где слонёнок Бен Лонг🐘?

  5. Stephan P. says:

    Ich finde es doch erschreckend, das ausgebildete Tierpfleger nicht wissen das Tiere keine Menschen sind. Dem nach werden sie z.B. auch nicht geboren sondern geworfen und es sind auch keine Babys sondern Jungtiere. Oder sind das alles nur Schauspieler, weil die echten Pfleger nicht vor die Kamera wollten.
    Vielleicht kommen die öffentlich Rechtlichen dem Bildungsauftrag mal entlich nach.

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